Onlinebefragungen sind schummelanfällig

Untersuchung belegt: 7% der Online-Panelisten sind übertestet

Früher versuchte die Marktforschung, die Kunden zu verstehen. Heute verstehen immer mehr Kunden die Marktforschung. Oder wie es Karen Heumann von der Werbeagentur Jung von Matt formuliert: »Die Leute wissen genau, was da passiert. …[Sie] mutieren schon auf der Treppe zu Werbeleitern und tun alles, um den Experten heraushängen zu lassen.«

Dass dieses Phänomen ebenso in der Online-Marktforschung auftritt, zeigt jetzt eine Befragung von 1.002 nicht repräsentativen Internetnutzern.
• 3 von 8 Teilnehmern kennen die Bedeutung von Ausschlussfragen
• Nahezu jeder Zweite beantwortet Kontrollfragen falsch
• Sammelpunkte werden als Incentive abgelehnt

[Download Komplettstudie, 2MB, pdf]

Kurzinhalt
• Untersuchung des Antwortverhaltens auf verschiedene Fragetypen (offene Fragen, Ausschlussfragen, komplexe Matrix-Antwortblöcke, …)
• Bei wievielen Marktforschungsinstituten sind die Teilnehmer registriert?
• Welche Vergütung bevorzugen sie?
• Wie ist ihr Verhalten bei aufwändigen Umfragen?
• Wie reagieren die Teilnehmer auf Kontrollfragen und welchen Einfluss haben sie auf ihre Zufriedenheit?

Untersuchungs-Steckbrief
Stichprobe 961 nicht repräsentative, deutschsprachige Internetnutzer. Davon 437 Qualifizierte für die komplette Befragung.