Zum Inflationsausgleich beim Schäfchenzählen

Eltern empfehlen ihren Kindern oft, Schäfchen zu zählen, wenn sie nicht einschlafen können. Häufig wird dabei jedoch der altersbedingte Inflationsausgleich vergessen. Bei Währungen ist es selbstverständlich, dass durch steigende Preise von Jahr zu Jahr eine Entwertung stattfindet. Beim Schäfchenzählen wird dieser Faktor jedoch zu häufig vernachlässigt. Schlafforscher raten deshalb dazu, mit steigendem Lebensalter die Obergrenze beim Schäfchenzählen sukzessive anzupassen. Das heißt im Klartext: Ein elfjähriges Kind sollte beim Schäfchenzählen stärker gefordert werden als ein achtjähriges Kind. Es empfiehlt sich, im jungen Kindesalter mit dem Schäfchenzählen bis 20 zu beginnen. Mit steigender Lernkurve kann das Schäfchenzählen auf 50, 100 und 200 Schafe angehoben werden. Wer als Erwachsener nicht einschlafen kann, sollte mindestens bis 500 zählen, so die Empfehlung der internationalen Schlafforscher-Kommission. Foto: TK


Veröffentlicht am: 2011-01-18 22:18:24