Die Hansestadt Stade ist bei vielen Menschen als touristisches Ausflugsziel bekannt und beliebt: Der romantische Hafen mit restauriertem Holztretkran, die malerischen Fachwerkhäuser und die prächtige Kirschblüte im Alten Land. Das sind die Bilder, mit denen man Stade verbindet. Aber auch Blut, Hass und zerstückelte Leichenteile gehören ab heute zu den Geschichten, mit denen Stade verbunden werden muss. Denn eine 65-jährige Staderin hat gestanden, ihren Ehemann ermordet zu haben. Die Leiche hat sie anschließend zerteilt und in den Kellerraum der Wohnung in Stade geschleppt. Ausgerechnet am Weltfrauentag soll sich die Täterin einer Verwandten anvertraut haben und die Tat gestanden haben. Die Verwandte informierte daraufhin die Polizei, welche die Täterin aufsuchte und widerstandslos festnahm. Ein Haftbefehl wegen Totschlags wurde vor wenigen Stunden vom Amtsgericht Stade erlassen, ohne dass die anwaltlich vertretene Beschuldigte eine Aussage machte. Zum Tatmotiv macht die Polizei aus Ermittlungsgründen derzeit keine Angaben.
Veröffentlicht am: 2011-03-09 23:27:06