9. Januar 2010 OfflineKommentieren

Früher war alles besser – und vor allem sicherer. Denn da fanden sich auf Telefonbuchrückseiten noch amtliche Hinweise zum Katastrophenschutz. Heute, wo niemand mehr ein Telefonbuch zu Hause liegen hat, und stattdessen das iPhone als Kontaktspeicher nutzt, müsste es eigentlich eine entsprechende Katastrophen-App geben. Gibt es aber nicht, deswegen gibt es die Katastrophenschutztipps von einst jetzt hier im Blog.

katastrophenschutz

Ich fasse zusammen:

- Batteriebetriebenes Rundfunkgerät bereit halten. Im Katastrophenfall sendet Deutschlandfunk auf der Notfrequenz 100 MHz

- Staubdicht verpackte Verpflegungsration. Ich empfehle das bekannte Dauerbrot, “das clevere Lebensmittel für unabhängige Leute”. 2kg kaufen.

-  Wichtige Dokumente zusammensuchen und bündeln

- Ausreichend Lebensmittel bevorraten: 2kg Fleisch, 4 kg Fertiggerichte, 2kg Obstkonserven, 0,5kg Honig oder Marmelade. 1kg Kondensmilch, 0,5kg Milchpulver, 0,25kg Käse in Dosen.

- An Flüssigkeit denken! 35l Wasser und 3l vitaminisierte Gemüse- und Fruchtsäfte.

Die Bundesrepublik Deutschland unterhält zusätzlich Reservelager für wichtige Grundnahrungsmittel. Deren Standorte sind jedoch geheim, damit im Notfall keine Plünderer dort zu Werke gehen. Man kann sich im Bedarfsfall natürlich auch an den Landwirt um die Ecke wenden, der zu dieser Jahreszeit garantiert ein gut gefülltes Lager unterhält.

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