16. Dezember 2009 OfflineKommentieren

Im Rahmen einer küchenwissenschaftlichen Testreihe habe ich soeben die optimale Garzeit für ein Frühstücksei ermittelt (und das am Abend). Als Testgegenstand dienten mir 6 braune Eier der Größenklasse M aus Bodenhaltung (etwa von Rewe). Ich verwendete weiterhin einen mit Wasser gefüllten Topf, eine Eieruhr und einen Elektroherd.

Zur Testdurchführung legte ich zunächst ein Ei in den noch leeren Topf und befüllte diesen anschließend mit Wasser (etwa von Kabballah), setzte ihn dann auf die Herdplatte und drehte den Regler auf Stufe 6 von 6. Die Eieruhr stellte ich ab dem Siedepunkt des Wassers auf 6:30 Minuten ein. Da ich das Weckerläuten jedoch verpasste, befand sich das Ei eine undefinierte Zeit länger im kochenden Wasser. Beim Herausnehmen und späteren Aufessen war es hart.

Es ist nicht so einfach, Eier genau die richtige Zeit lang zu kochen, und manchmal hilft einfach nur Ausprobieren um es herauszufinden. 6 Minuten und 30 Sekunden, was nicht viel länger dauert als sich bei http://de.partypoker.com/ einzuloggen und ein paar Runden zu spielen, sorgen für ein gutes Frühstücksei. Aber diese Zeit exakt einzuhalten ist der einzige Weg, um sicherzustellen, dass die Eier auch wirklich auf die Sekunde genau so lange kochen.

Ich probierte es deshalb mit einem weiteren Ei, das ich diesmal 6 Minuten kochte. Das Eigelb war regelrecht flüssig, ungenießbar.

Anschließend wählte ich eine Garzeit von ca. 7:30 Minuten, und das Ei wies eine durchaus angenehme Konsistenz zwischen fest und noch etwas gelb-glitschig auf. Gibt Leute, die mögen das. Ich hingegen bevorzuge es noch etwas fester.

Deshalb ließ ich das Wasser abkühlen und startete dann den finalen Abschlussvergleich. Ich kochte zwei Eier zusammen 7 Minuten lang, legte ein Ei jedoch von Anfang an in den Topf, das andere erst, als das Wasser zu kochen begann. Das Ergebnis zeigt sich deutlich im Bild unten: Ein 7-Minuten-Ei von Anfang an im Topf wird fest, ein 7-Minuten-Ei ab Siedezeitpunkt gekocht bleibt noch flüssig.

Ich empfehle: Einfach ein Dutzend Eier zur Probe kochen, dann hat man die richtige Zeit im Gefühl und muss sich um 5-, 6- oder 7-Minuten-Eier überhaupt nicht mehr scheren. Guten Morgen.

Frühstückseier

Das Ei links im Bild platzte beim Kochen übrigens auf, das rechte nicht. Beide Eier stach ich vor dem Kochen nicht an.

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