“NEIN verdammt!”, möchte man den Karten-ans-Autofenster-Steckern am liebsten hinterherrufen, wenn man wieder eines dieser lieblos gestalteten Kärtchen vorfindet. Oft genügt es schon, sein Auto nur wenige Minuten unbeaufsichtigt irgendwo abzustellen, schon kommt der Handlanger eines Autoexporteurs vorbei und klemmt seine Karte mit Handynummer (“Tag und Nacht, auch SMS”) ans Fenster oder in den Türschlitz.
Dabei habe ich nicht vor, meinen Wagen nach Osteuropa oder Afghanistan exportieren zu lassen. Trotzdem kleben ständig neue Ankaufkärtchen am Auto :-/
Doch damit ist ab sofort Schluss! Denn ich habe den Ankauf-Zwecklos-Aufkleber erfunden. Einfach ausdrucken oder bei mir bestellen, am Autofenster anbringen und schon ist Ruhe. Die Wirkung habe ich bereits selbst getestet – sie ist grandios. Keine Autokärtchen mehr am Fenster, und das Ablagefach im Auto bleibt endlich müllfrei.
Bestellung unter www.ankauf-zwecklos.de (Ich liefere die Aufkleber zum Selbstkostenpreis. Sie sind selbstverständlich vom Fenster rückstandsfrei ablösbar.)
Moin Moin, hier geiht dat bontjebunt dör Kruut un Kratt vun't Internet över Reklaam bet hen to de niegste Kram. Kurzum: Medien, Marketing, Trends und Innovationen.
Gibts doch schon lange unter autospam.de oder anticarspam.de
Hmm, tatsächlich…. war mir nicht bekannt. Und mein Aufkleber ist auch günstiger
was soll den so schwer daran sein diese karten zu entsorgen?
die leute machen schließlich auch nur ihren job und ich denke nicht, dass es so große arbeit macht ein kärtchen zu nehmen, seinen hintern zu bewegen und es in die mülltonne zu schmeißen. das ist doch total unnötig wie sich manche leute darüber aufregen.
Genau und Wenn man ein Auto Verkaufen Möchte dann nehmen die es noch nicht einmal da es für Afrika oder ähnliches nicht interesant ist.
ABER IMMER GROß DRAUFSCHREIBEN WIR NEHMEN JEDES AUTO EGAL WELCHER ZUSTAND EGAL WIE ALT UND EGAL WIEFIEL KM
Ja denkste
Steffen, ich respektiere Deine Initiative, möchte aber darauf hinweisen, dass die Autokärtchen nicht nur Teil der Alltagskunst sind, sondern unter http://www.wolle-auto-verkaufe.de auch nach zeitgeschichtlichen, kunsthistorischen und ästhetischen Gesichtspunkten rezensiert werden.
Daher möchte ich die Nutzer Deines Aufklebers bitten, vor dem Aufbringen der Botschaft eventuell vorhandene Autokärtchen einzuscannen und mir als Dienst an der Allgemeinheit zukommen zu lassen.
Danke für Deine und Eure Unterstützung!
Adalbert B. Wracker
Sehr schöne Initiative… künftige Kärtchen werde ich einscannen und auch der Deutschen Nationalbibliothek zur Aufbewahrung zukommen lassen
Ich hoffe, das ist von Interesse:
Jeder, der sich gegen Scheibenwischerwerbung (Visitenkaten, Flyer, etc am eigenen PKW) wehren will, kann sich beim zuständigen Ordnungsamt informieren, wie die Regelungen vor Ort sind und in welcher Form gegebenenfalls eine Anzeige eingereicht werden kann.
Zumeist wird diese Werbeform als Sondernutzung der Straße angesehen -> siehe Urteil des OLG Düsseldorf vom 01.07.2010 (Az. IV-4 RBs 25/10). Dafür braucht man dann gemäß der entsprechenden Satzung der Stadt VOR dem Verteilen eine kostenpflichtige (!) Genehmigung. Viele Städte erteilen absichtlich nur selten diese Genehmigungen, da sie löblicherweise diese Werbeform ihren Bürgern und ihrer Stadtreinigung ersparen wollen. Wenn man trotzdem diese Werbung am PKW vorfindet (es muss nichtmal der eigene sein!), kann Anzeige beim Ordnungsamt erstatten.
In welcher Form das geschehen soll, ist von Stadt zu Stadt unterschiedlich. Oft reicht eine Email mit Ort und Datum des Vorfalls sowie Beweisfotos von der Werbung am PKW und vom Kennzeichen des betroffenen PKW. Insgesamt also ca. 15 min. Arbeit, die den illegalen Werbetreibenden bis zu 200€ kosten können (im Wiederholungsfall auch mehr) und einem selbst das gute Gefühl geben, dass man sich zumindest ein bißchen gegen diese Plage wehren kann!