20. April 2008 OnlineKommentieren

Mit Journalizer lassen sich im Handumdrehen tolle Zeitungen herstellen – so versprechen es die Macher. “Macher” bezieht sich hier allerdings nur auf die Webanwendung, denn die Inhalte muss man schon selbst beisteuern. Zeitungslogo hochladen, Texte einfügen und Bilder anordnen – fertig ist die Zeitung 2.0!

Theoretisch funktioniert das ganz gut, gäbe es da nicht die unvorhergesehenen Browserabstürze (Journalizer funktioniert nur mit Firefox) und die langen Wartezeiten auf das Setzen der Seiten (währenddessen ich diese Zeilen schreibe). Ole Reißmann von medienlese.com hat sich Journalizer im Detail angeschaut und beschreibt die Produktionsschritte. Vergessen hat er lediglich, das Endprodukt darzustellen, was mich zu diesem Blogbeitrag veranlasste. So sieht eine vierseitige Zeitung aus, die mit Journalizer erstellt wurde (das Original-PDF ist mir mit 20 MB zu groß zum Upload).

Obwohl ich sämtliche Seiten mit Blindtext befüllt habe, dauerte mich die Erstellung mehr als 45 Minuten. Fazit: Derzeit nicht empfehlenswert, weil man mit Word ähnliche Ergebnisse hinbekommt und die ständigen Browserabstürze und das Warten auf das Setzen der Seite nerven. Da allerdings Verbesserungen an der Software versprochen werden, mag sich dies in Zukunft ändern.

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