23. April 2008 OfflineKommentieren

Nachdem er mit Spannung erwartet wurde, liegt in diesen Tagen Axel Springers neuester Zeitschriftenscoop mit dem Titel “Humanglobaler Zufall” am Kiosk. (In jedes Exemplar wurde übrigens von Hand ein rotes Lesebändchen eingeklebt; soll € 10.000 gekostet haben.) Neben Global Editor Dennis Buchmann wird in den Medien auch oft Mirko Borsche als Creative Director des Heftes erwähnt. Er wirkte bereits an den hochgelobten Layouts von NEON und dem SZ-Magazin mit.

Fraglich ist, ob Mirko Borsche auch den kleinen Patzer im Humanglobalen Heft auf der Doppelseite 26/27 verantwortet. Denn zumindest in Zeitungsmacherkreisen sollte bekannt sein, dass man Menschen, Nummernschilder oder persönliche Daten niemals durch Überdrucken mit schwarzer Farbe unkenntlich machen sollte. Das bewirkt nämlich meist das Gegenteil: Die schwarze Farbe legt sich auf die zu überdruckenden Farbschichten und verstärkt dadurch noch die eigentlich zu schwärzenden Elemente.

Zum Test einfach mal die erwähnte Doppelseite etwas ins Licht halten, und schon erscheinen wie von Geisterhand die (ehemalige) Anschrift und Telefonnummer des Herrn Rhau in Berlin. Wer noch kein Heft hat, hier entlang.

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